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Elf Jahre Haft Sohn in Roßlau mit der Axt erschlagen? BGH  muss Urteil überprüfen

Vor mehr als einer Woche ist ein 62 Jahre alter Mann in Dessau zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte nach Ansicht des Gerichts seinen Sohn mit einer Axt erschlagen. Doch das Urteil wird noch einmal überprüft.

Von DUR 28.03.2025, 09:02
Das Landgericht Dessau hatte einen 62 Jahre alten Mann verurteilt, weil er seinen Sohn mit einer Axt erschlagen haben soll. 
Das Landgericht Dessau hatte einen 62 Jahre alten Mann verurteilt, weil er seinen Sohn mit einer Axt erschlagen haben soll.  Archivbild: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Dessau-Roßlau - Weil er seinen Sohn mit einer Axt erschlagen hatte, war ein 62 Jahre alter Mann zu elf Jahren Haft verurteilt worden - doch der Mann geht gegen das Urteil vor. Der Verteidiger des 62-Jährigen habe fristgerecht Revision eingelegt, bestätigte ein Gerichtssprecher.

Das Dessauer Landgericht hatte den Mann aus Kasachstan wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt. 

Streit in Roßlau eskaliert: Axtschläge auf den Kopf

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann nach einem Streit in Roßlau seinen 33 Jahre alten Sohn mit Axtschlägen auf den Kopf getötet hatte. Bei der Tat waren Vater und Sohn betrunken, Hinweise auf eine verminderte Schuldfähigkeit liegen laut Gericht und nach Einschätzungen von Gutachtern jedoch nicht vor.

Über das Urteil muss nun der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheiden.