Fans aufgepasst

1. FC Magdeburg laut gegen Nazis! Wieso ausländische Spieler den Verein prägten

Kein Platz für Diskriminierung: Der Fußballverein 1. FC Magdeburg wurde schon seit der Wende 1990 von ausländischen Fußballern geprägt. In einem Vortrag am Donnerstag können FCM-Fans erfahren, warum. 

Von Samantha Günther 19.01.2022 • Aktualisiert: 21.01.2022, 11:49
Auch der Fußballverein 1. FC Magdeburg beteiligt sich an der vielseitigen Aktionswoche.
Auch der Fußballverein 1. FC Magdeburg beteiligt sich an der vielseitigen Aktionswoche. Symbolfoto: Eroll Popova

Magdeburg - Mit der Aktionswoche der Initiative Weltoffenes Magdeburg soll in diesem Jahr wieder ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Hass und Ausgrenzung gesetzt werden. Auch der Fußballverein 1. FC Magdeburg beteiligt sich an der vielseitigen Programmwoche. So gingen bereits am Mittwoch Christian Titz, Jason Ceka und Amara Condé in einer Online-Diskussion zum Thema "Integration im Sport" in Austausch. 

"Die Geschichten hinter der Geschichte sind vielfältig und interessant."

EINE STADT FÜR ALLE

Im Rahmen eines weiteren Online-Vortrags "Internationales Flair beim 1. FC Magdeburg" gibt der FCM-Fanbeauftragte Ralf Dobberitz einen Einblick in die Geschichte von Akteuren wie Najeh Braham, Aleksandar Koltuljac, Kais Manai oder Miroslav Dreszer, die den Club mitgeprägt haben. "Die Geschichten hinter der Geschichte sind vielfältig und interessant", heißt es von der Initiative "EINE STADT FÜR ALLE".

Magdeburgs tschechischer Torhüter Miroslav Dreszer am 01.11.2000 vor 26.000 Zuschauern im heimischen Ernst-Grube-Stadion im DFB-Pokalspiel der 2. Runde gegen den Pokalverteidiger FC Bayern München.
Magdeburgs tschechischer Torhüter Miroslav Dreszer am 01.11.2000 vor 26.000 Zuschauern im heimischen Ernst-Grube-Stadion im DFB-Pokalspiel der 2. Runde gegen den Pokalverteidiger FC Bayern München.
dpa | Marco_Kohlmeyer

Die ausländischen Fußballer und Spieler mit Migrationshintergrund bereicherten schon seit der Wende 1990 den 1. FC Magdeburg und prägten ihn damit maßgebend. Die Veranstaltung wird am 20. Januar ab 19.00 Uhr über Zoom stattfinden.  Sowohl der Vortrag als auch die Gesprächsrunde sind Teil der Magdeburger Aktionswoche "EINE STADT FÜR ALLE“ und des "Erinnerungstags des deutschen Fußballs".