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400.000 Euro Schaden Brand in Muldestausee: Treibt ein Feuerteufel sein Unwesen?

In Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat eine Asylunterkunft gebrannt. Ein Beschuldigter ist auf freiem Fuß, die Ermittlungen laufen. Was geschah in der Gemeinschaftsunterkunft?

Von DUR Aktualisiert: 29.09.2025, 12:54
Die Feuerwehr bei dem Brand in Muldestausee war mit zehn Einsatzfahrzeugen und 40 Kameraden im Einsatz. 
Die Feuerwehr bei dem Brand in Muldestausee war mit zehn Einsatzfahrzeugen und 40 Kameraden im Einsatz.  Foto: Feuerwehr/Daniel Quilitzsch

Muldestausee. – Beim Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft in Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist ein Schaden von rund 400.000 Euro entstanden.

Die Feuerwehr löschte das Feuer am Donnerstagmorgen, die vier Bewohner des Hauses blieben unverletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau mitteilten.

Brand in Muldestausee: 27-Jähriger als möglicher Brandstifter

Bei ersten Ermittlungen hätten die Beamten vor Ort einen 27-Jährigen als möglichen Brandstifter ausgemacht. Er habe sich in einem Nachbargebäude befunden und sei selbst Bewohner des Brandobjektes.

Er stehe zudem im Verdacht, auch in dem Nebenobjekt versucht zu haben, ein Feuer zu legen. Ein Zeuge habe jedoch einen Brand verhindert. 

Der beschuldigte 27-Jährige befindet sich nach einer Entscheidung der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau auf freiem Fuß, die Beweislage sei aktuell unklar, hieß es weiter.