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Geflügelpest im Jerichower Land Wo kommt der Vogelgrippe-Virus her? 30.800 Hühner müssen getötet werden

Mehr als 30.000 Hühner mussten getötet werden, nun gelten Schutzzonen und umfassende Kontrollen: Welche Vorgaben Tierhalter im Jerichower Land aufgrund der Geflügelpest aktuell einhalten müssen

Von DUR Aktualisiert: 28.01.2026, 09:11
Wegen der Geflügelpest mussten im Landkreis Jerichower Land mehr als 30.000 Hühner gekeult werden 
Wegen der Geflügelpest mussten im Landkreis Jerichower Land mehr als 30.000 Hühner gekeult werden  Symbolbild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Möckern. – Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Betrieb in der Gemeinde Möckern im Landkreis Jerichower Land mussten insgesamt 30.800 Hühner gekeult werden. Wie der Landkreis mitteilte, bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut den Ausbruch am Montag. 

Bereits am Sonntag hatte der Landkreis den amtlichen Verdacht festgestellt und umgehend Sperr- sowie Tötungsanordnungen erlassen, um eine Weiterverbreitung der Tierseuche zu verhindern. Die Ursache für den Eintrag des Virus ist nach Angaben des Landkreises bislang unklar. 

Geflügelpest im Landkreis Jerichower Land: Kontrollen angekündigt

Rund um den betroffenen Betrieb wurde eine Schutzzone im Radius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone im Umkreis von zehn Kilometern eingerichtet. Betroffen sind neben der Einheitsgemeinde Möckern auch Teile der Gemeinde Gommern sowie Gebiete im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Das Amt für Verbraucherschutz kündigte an, in den kommenden Tagen Kontrollen in Geflügel haltenden Betrieben innerhalb der Zonen durchzuführen.

Eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung mit den geltenden Auflagen ist in Kraft getreten. Tierhalter im Jerichower Land wurden aufgerufen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verschärfen.