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Ankunft der Glücksboten Erste Störche sind in Sachsen-Anhalt zurück – Anton landet in Loburg

Auch wenn die "Landebahnen" in diesen Tagen vielerorts in Deutschland wegen Schnee weiß und glatt sind: Für die Störche hat die Rückkehr nach Sachsen-Anhalt längst begonnen. So konnte Loburgs Vogelschutzwarte schon am Sonntag den ersten Storch begrüßen.

Von DUR Aktualisiert: 18.02.2026, 11:01
Trotz Wetterkapriolen sind die ersten Störche in Loburg zurück.
Trotz Wetterkapriolen sind die ersten Störche in Loburg zurück. Foto: Heiko Rebsch/dpa

Loburg. – Auf Deutschlands Störche ist Verlass: Unabhängig von aktuellen Wetterkapriolen sind die ersten Weißstörche pünktlich in ihrer Heimat gelandet, um sich auf die Brutzeit vorzubereiten.

In Loburg, Heimat der Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg in Sachsen-Anhalt, landete Storch Anton am vergangenen Sonntag als erster Vorbote des kommenden Frühlings.

Viele Störche überwintern mittlerweile in Deutschland

In Oberröblingen im Süden Sachsen-Anhalts tauchte der erste Rückkehrer bereits im Januar auf, in Magdeburg wurde selbst im Dezember am Bahnhof ein Storchenpaar gesichtet.

Nach den Worten von Biologin Sophie Hoffmann vom Storchenhof Loburg ist ein solches Verhalten nicht unüblich. In anderen Bundesländern wie Hessen würden inzwischen bis zu 300 Brutpaare überwintern und sich auf Feuchtflächen durchschlagen.

"Sie schlafen dann nicht auf Bäumen, sondern im Stehen im flachen Wasser", sagt die Expertin. Auch in Loburg wollte ein ausgewilderter Storch partout nicht gen Süden ziehen, sondern kehrte nach einer kurzen Zeit in den Storchenhof zurück, wo man ihn als verletztes Tier versorgt hatte.

Besondere Flugleistungen erbrachte die frühere Loburger Storchenberühmtheit Prinzesschen, die bis in den Süden des afrikanischen Kontinents zog und dabei 10.000 Kilometer und mehr zurücklegte. Diese Route ist zwar länger, hat aber mit Blick auf das Nahrungsangebot auch Vorteile.