Sanierung in Eisleben Warum die Rosensorten "Martin Luther" und "Katharina von Bora" gepflanzt werden
Die sanierte Pergola und die Lutherbüste sind erneut markante Elemente im Stadtbild von Eisleben. Für Bürgermeister Staub stellt das Projekt einen echten Mehrwert für Einheimische und Besucher dar.

Eisleben. – Nach rund eineinhalb Jahren sind die Restaurierungen der historischen Pergola und der Lutherbüste vor dem Museum "Luthers Geburtshaus" in Eisleben abgeschlossen.
Vertreter der Luther Museen, der Stadt, der Denkmalpflege und der beteiligten Stiftungen nahmen am Dienstag an der offiziellen Übergabe teil, wie die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt mitteilte.

Die Pergola umrahmt das Gebäudeensemble aus Luthers Geburtshaus, der Luther-Armenschule und einem Verbindungsbau. "Seit Frühjahr 2024 wurden die Pfeiler und das Portal der Pergola restauriert, die Umfassungsmauer neu verfugt und das Holz ausgewechselt", sagte Anja Tietz vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt.
Die Freifläche sei zudem neu bepflanzt worden, unter anderem mit Rosen der Sorten "Martin Luther" und "Katharina von Bora".

Eislebens Bürgermeister: "Ein Gewinn für die Stadt"
Eislebens Bürgermeister Carsten Staub (parteilos) betonte, mit der Restaurierung der Pergola und der Lutherbüste werde nicht nur ein Stück Baugeschichte bewahrt, sondern auch ein wichtiges, das Stadtbild prägendes Element.
Finanziert wurde die Restaurierung von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Stiftung der Sparkasse Mansfeld-Südharz.
95 Thesen in Lutherhaus verfasst
Im Lutherhaus lebte und arbeitete Martin Luther (1483 bis 1546) erst als Mönch und später als Reformator. Er verfasste dort seine 95 Thesen und diverse Schriften, hielt Vorlesungen für Studenten aus ganz Europa. In Wittenberg lebte er mit seiner Frau Katharina von Bora und den gemeinsamen Kindern.