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Pyrotechnik aus dem Harz Doppelte bis dreifache Kapazitäten! Rheinmetall baut Standort Silberhütte aus

Weitere Grundstücke, mehr Mitarbeiter und erhöhte Produktionskapazität: Am Standort Silberhütte des Rüstungskonzerns Silberhütte im Harz soll sich in den kommenden Jahren viel tun.

Von DUR Aktualisiert: 26.01.2026, 10:22
Rheinmetall-Chef Armin Papperger (l.) besichtigt mit Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze die Produktion des Rheinmetallstandorts in Silberhütte.
Rheinmetall-Chef Armin Papperger (l.) besichtigt mit Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze die Produktion des Rheinmetallstandorts in Silberhütte. Foto: Matthias Bein/dpa

Harzgerode. – Der Rüstungskonzern Rheinmetall will auch am Standort Silberhütte in Sachsen-Anhalt wachsen. "Wir wollen in den nächsten Jahren 30 bis 40 Millionen Euro investieren, um die Pyrotechnik zu ergänzen", sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger am Standort Silberhütte der Rheinmetall Waffe Munition GmbH.

Blick auf das Werksgelände von Rheinmetall Waffe Munition GmbH, Niederlassung Pyrotechnik Silberhütte
Blick auf das Werksgelände von Rheinmetall Waffe Munition GmbH, Niederlassung Pyrotechnik Silberhütte
Foto: Matthias Bein/dpa

"Wir wollen die Kapazitäten hier mindestens verdoppeln, wenn nicht verdreifachen", so Papperger weiter. Aktuell habe Rheinmetall am Standort fast 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mindestens 100 sollten dazukommen. Die Landesregierung habe ihre Unterstützung zugesagt.

Blick auf den Eingang des Werksgeländes des Rheinmetall-Standorts in Silberhütte.
Blick auf den Eingang des Werksgeländes des Rheinmetall-Standorts in Silberhütte.
Foto: Matthias Bein/dpa

Laut Papperger ist Silberhütte der größte pyrotechnische Standort der Rheinmetall-Gruppe weltweit.

Verschiedene Munitionsprodukte im Ausstellungsbereich von Rheinmetall in Silberhütte
Verschiedene Munitionsprodukte im Ausstellungsbereich von Rheinmetall in Silberhütte
Foto: Matthias Bein/dpa

Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) besuchte das Unternehmen. Er sagte, es sei der Landesregierung und auch ihm persönlich wichtig, dass der Osten Deutschlands und damit Sachsen-Anhalt von solchen Investitionen profitiere.