Blick auf Sternschnuppen und Co. Altmark will Sternenpark werden: Hier kann man den Himmel besonders gut beobachten
Freier Blick auf Sternschnuppen und Milchstraße: In der Altmark sind die ersten zehn sogenannten Sternenpunkte ausgewiesen worden. Damit rüstet sich die Region für ihre Entwicklung hin zum internationalen Sternenpark.

Salzwedel - In der Altmark sind für die Beobachtung des Sternenhimmels die ersten zehn Sternenpunkte ausgewiesen worden. Sie markieren Orte, an denen der Nachthimmel besonders gut beobachtet werden kann und die für Besucher offenstehen, wie der Verein Altmarkmacher mitteilte.
Die Sternenpunkte hätten in ihrer Umgebung wenig Lichtverschmutzung und ermöglichten einen freien Blick in den Nachthimmel.
Aussichtspunkte in der Altmark bieten freien Blick auf den Nachthimmel
Zu den neuen Aussichtspunkten zählen unter anderem der frühere DDR-Grenzturm in Bömenzien, der Findlingspark Darnewitz und der Aussichtsturm Zießau. Mit der Initiative soll der Tourismus in der Region zwischen Altmark und Wendland (Niedersachsen) weiter angekurbelt werden.
Die Sternenpunkte seien ein weiterer Baustein der Entwicklung hin zu einem internationalen Sternenpark. Die Auszeichnung vergibt die International Dark-Sky Association (IDA), eine US-amerikanische Nichtregierungsorganisation zum Schutz des dunklen Nachthimmels.
Initiative will Entwicklung von Sternenpark
Deutschland verfügt bereits über mehrere von der IDA anerkannten Sternenparks, darunter der Naturpark Westhavelland, die Winkelmoosalm in Bayern, die Nordseeinseln Pellworm und Spiekeroog sowie der Nationalpark Eifel.
Ein möglicher grenzübergreifender Sternenpark zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wäre das größte zusammenhängende Lichtschutzgebiet in Deutschland.