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Neuer Ermittlungsansatz der Polizei Fast zwei Jahre nach Tötungsdelikt in Tangermünde: Männer sollen zum DNA-Test

Gut zwei Jahre, nachdem in einem Wohnhaus in Tangermünde eine 61-Jährige tot aufgefunden wurde, geht die Polizei einen neuen Weg in ihren Ermittlungen: Sie bittet zahlreiche Männer zum DNA-Test. Die Reihen-Untersuchung soll Klarheit bringen.

Von dpa 11.03.2026, 16:15
Ende März sollen alle Männer DNA-Tests abgegeben, die damals zwischen 17 und 75 Jahre alt waren und sich zur Zeit des Verbrechens in Tangermünde und Umgebung aufhielten.(Symbolbild)
Ende März sollen alle Männer DNA-Tests abgegeben, die damals zwischen 17 und 75 Jahre alt waren und sich zur Zeit des Verbrechens in Tangermünde und Umgebung aufhielten.(Symbolbild) Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Tangermünde - Fast zwei Jahre nach dem Tod einer 61-jährigen Frau bittet die Polizei Männer in Tangermünde zum DNA-Test. Das Amtsgericht Stendal erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Beschluss zu einer Reihen-DNA-Untersuchung, wie die Polizei mitteilte. 

Die 61-Jährige wurde nach Angaben der Polizei am 9. Juni 2024 tot in ihrem Wohnhaus im Landkreis Stendal aufgefunden. Damals sei der Täter trotz umfangreicher Ermittlungen nicht festgestellt worden. Eine fremde-DNA-Spur verweist laut Polizei auf einen Mann, konnte aber keiner Person zugeordnet werden. 

Demnach werden Ende März alle Männer zu DNA-Tests geladen, die damals zwischen 17 und 75 Jahre alt waren und sich zur Zeit des Verbrechens in Tangermünde und Umgebung aufhielten. An die Männer seien Anschreiben der Polizeiinspektion Stendal versandt worden.

Die Proben werden anonymisiert untersucht und lediglich zum Abgleich mit der am Tatort gesicherten DNA-Spur verwendet, hieß es. Gegen keinen der geladenen Männer bestehe ein konkreter Tatverdacht.