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Schloss Moritzburg Zeitz Früher lebte hier die Herzogin! Barocker Prunkraum erstrahlt in neuem Glanz

Raum voller Geschichte saniert: Eine opulente Stuckdecke und ein kunstvoll gestalteter Kamin lassen im Schloss Zeitz spätbarockes Lebensgefühl lebendig werden.

Von DUR Aktualisiert: 19.01.2026, 12:41
Blick auf die Stuckdecke im Gemach der Herzogin Maria Amalia im Schloss Moritzburg
Blick auf die Stuckdecke im Gemach der Herzogin Maria Amalia im Schloss Moritzburg Foto: Heiko Rebsch/dpa

Zeitz. – Im Schloss Moritzburg Zeitz ist das einstige Gemach der Herzogin Maria Amalia von Sachsen-Zeitz (1670–1739) saniert worden. Es zähle zu den herausragenden Raumkunstwerken des dreiflügeligen Schlossensembles, teilte die Stadt Zeitz mit. 

Die vollständige Restaurierung des Privatgemachs der Herzogin im Schloss Zeitz wurde abgeschlossen.
Die vollständige Restaurierung des Privatgemachs der Herzogin im Schloss Zeitz wurde abgeschlossen.
Foto: Heiko Rebsch/dpa

"Die reich ausgeführte Stuckdecke sowie der kunstvoll gestaltete Kamin zeugen von dem spätbarocken Zeitgeist, dessen ursprüngliche Wirkung über Jahrhunderte durch spätere Überfassungen gemindert war", so die Stadt

Blick auf das Schloss Moritzburg in Zeitz
Blick auf das Schloss Moritzburg in Zeitz
Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Auf der Grundlage restauratorischer Untersuchungen sei der Raum nun weitgehend in seiner spätbarocken Farbigkeit und Ausdruckskraft wiederhergestellt worden. 

Ein Bildnis der Herzogin Maria Amalia mit Kamin und die verzierte Stuckdecke in ihrem Gemach im Schloss Moritzburg
Ein Bildnis der Herzogin Maria Amalia mit Kamin und die verzierte Stuckdecke in ihrem Gemach im Schloss Moritzburg
Foto: Heiko Rebsch/dpa

Maria Amalia von Brandenburg, Prinzessin aus dem Hause Hohenzollern und später Gemahlin von Herzog Moritz Wilhelm, prägte die Residenz Zeitz in besonderer Weise, wie es hieß.

Der prunkvolle Raum zählt zu den herausragenden spätbarocken Raumkunstwerken des Schlosses Moritzburg.
Der prunkvolle Raum zählt zu den herausragenden spätbarocken Raumkunstwerken des Schlosses Moritzburg.
Foto: Heiko Rebsch/dpa

Sie engagierte sich für die kulturelle und gartenkünstlerische Weitergestaltung des Schlosses und ließ unter anderem einen Lustgarten mit Orangerie nach niederländischem Vorbild anlegen.